Die Miasmen
Das chronische Miasma (gr. "Befleckung") ist eine chronische Erkrankung im homöopathischen Sinne: Eine Erkrankung, die entweder schon durch die Vererbung vom Beginn des Lebens an vorhanden ist evtl. als Veranlagung (versteckt, also ohne dass sie zuerst wahrnehmbar ist) oder durch eine Ansteckung beginnt und unbehandelt immer weiter läuft.
Man kann diese Störungen mit einem Computervirus vergleichen, der die Festplatte befallen hat. Der Computer reagiert falsch, wenn ein Befehl eingegeben wird, kann sich aber selbst von dem Virus nicht befreien. So ähnlich ist es mit den Miasmen. Sie stören die normalen Abläufe im Organismus. Der Organismus kann diese Abläufe aber nicht selbst regulieren und sich von den Miasmen befreien. Heilen kann den Computer nur ein Antivirenprogramm und den Organismus eine antimiasmatische Arznei. Deshalb ist das Erkennen der Miasmen für den Therapeuten so wichtig.
Die Miasmen haben verschiedene Bezeichnungen. Es gibt
• die Psora
• die erworbene und vererbte Sykose
• die erworbene und vererbte Syphilis
• die Tuberkulinie
• die Cancerinie
• die Vaccinose