Aktivierung der Miasmen oder wie kommt es nun zu den chronischen Krankheiten?
Die Psora ist das grundlegende Miasma, das jeder Mensch, jedes Tier und sogar jede Pflanze hat. Es ist – vereinfacht gesagt – die Bereitschaft, überhaupt krank zu werden. Die Psora ist letztlich auch dafür verantwortlich, dass wir altern und sterben.
Die Psora kann u.a. für Entzündungen, Schwindel oder andere funktionelle Störungen verantwortlich sein.
Ererbte Miasmen sind sehr häufig und es sollte niemanden erschrecken, wenn der Homöopath eine dieser miasmatischen „Diagnosen“ stellt. Nicht jeder Patient, der eine Tuberkulinie oder Cancerinie hat, wird schwer krank. Das Miasma stellt schlicht das Potential dar.
Wann machen die Miasmen krank?
Die Miasmen können latent oder versteckt vorhanden sein, d.h. sie sind dann stumm und dem Patienten geht es gut. Sie können aber auch aktiviert werden. Diese Aktivierung der Miasmen kann folgendermaßen geschehen:
• durch Impfungen
• durch Pubertät, Schwangerschaft, Klimakterium
• durch Operationen
• durch Unterdrückungen (Antibiotika, Warzen „wegschneiden“, Salben auf Hautveränderungen auftragen,…)
• durch schwere Erkrankungen wie Malaria, Influenza, …
Selbst durch Streß, Schreck oder Schock kann es zur Aktivierung der Miasmen kommen.
Die Miasmen müssen nicht zwangsläufig geweckt werden und zu Störungen führen; meist kommt es zum Aufflackern der Miasmen wenn das Immunsystem gestört wurde und die „Lebenskraft“ des Patienten so – manchmal auch nur kurz- vermindert wurde
Wenn nach diesen Ereignissen Aktivierungen der Miasmen auftreten, fühlt sich der Patient in irgendeiner Hinsicht nicht mehr gesund, sei es körperlich oder psychisch.